Corona Informationen



Am 22.03.2020 wurde von Bund und Ländern beschlossen, dass “der Aufenthalt im öffentlichen Raum […] [bundesweit] nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet” ist.


Pressemitteilung der Landesregierung Hessen vom 20. Mai 2020

 

Schwimm- und Tauchsport mit Hygienekonzept verantwortbar

Innen- und Sportminister Peter Beuth erklärte hierzu: „Der Schwimm- und Tauchsport in Hessen musste viele Wochen ruhen. Gerade für Vereinsschwimmer, die mehrmals die Woche trainieren, war dies eine lange Zeit. Aufgrund der niedrigen Infektionszahlen und der guten Hygienekonzepte der Schwimmbadverbände und -betreiber ist es nunmehr verantwortbar, unsere Frei- und Hallenbäder für den Vereinssport wieder zu öffnen. Der Trainingsbetrieb des Vereinssports sowie zahlreiche Kursangebote können für Vereinsmitglieder unter Beachtung der für den Sport vorgeschriebenen Hygiene- und Abstandsregeln wieder aufgenommen werden. Bis Mitte Juni wird die Landesregierung entscheiden, ab wann wieder alle Bürgerinnen und Bürger zum Schwimmen gehen können. Unser Ziel ist es, dass die Schwimmbäder und Badeseen für den Publikumsverkehr in diesem Sommer wieder öffnen können. Der Besuch unserer Frei- und Hallenbäder sowie der Badeseen wird dann aber leider noch kein unbeschwertes Vergnügen.“

 

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Erlass Hessen vom 5. Mai 2020
Lesefassung (Stand: 9. Mai 2020)1

Verordnung zur Beschränkung von sozialen Kontakten und des Betriebes von Einrichtungen und von Angeboten aufgrund der Corona-Pandemie (Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung) Vom 7. Mai 2020
CoronaKontaktbeschränkungVerordnungvom5_
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Auslegungshinweise
Auslegungshinweise zur Vierten Verordnung zur Bekämpfung des Corona Virus
200325_auslegungshinweise_4.coronavo.pdf
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Hygienetipps
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Erlass Hessen vom 17.03.2020
Erlass Hessen v 17.03.20.pdf
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Auf der Facebook-Seite des BVDC ist im jüngsten Post vom 18.3.2020, 17:30 Uhr eine Landkarte zu sehen, auf der erkennbar ist, welche Bundesländer ihre Campingplätze bereits geschlossen haben.

In einem Schreiben am Vortag (17.3.2020) informierte der Verband alle Campingplatz-Betreiber:

"Ausdrücklich weisen wir darauf hin, dass behördliche Anordnungen und Auflagen in jedem Fall vorrangig zu beachten sind. Präventive, eigene Maßnahmen zur Ausbreitung einer Infektion sind unerlässlich – sie sind jedoch keineswegs als Ausgleich behördlicher Anordnungen zu verstehen.

Nach der Vereinbarung zwischen der Bundesregierung und den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Bundesländer angesichts der Corona-Epidemie in Deutschland vom 16.03.2020 sind Regelungen zu erlassen, dass Übernachtungsangebote im Inland nur zu notwendigen und ausdrücklich nicht zu touristischen Zwecken genutzt werden können. Weiter heißt es: Zu verbieten sind [...] Zusammenkünfte in Freizeiteinrichtungen. Es werden also Regelungen erlassen werden, soweit dies nicht schon vor der Vereinbarung geschehen ist, die die touristische Nutzung von Campingplätzen, wie auch Hotels, untersagen.

Campingplätze erhalten aber verstärkt Anfragen, insbesondere von Gästen aus Ballungszentren, ob sie ihren Dauerstandplatz nutzen können. Den Gästen erscheint der Aufenthalt auf ihrem Dauerstandplatz als besser geeignet, um einer Infektion zu entgehen, als der Verbleib in der Stadt. Angesichts des Aufenthalts von Dauercampern im eigenen Wohnwagen und verhältnismäßig großzügigen Abständen zu Nachbarnerscheint dies nachvollziehbar. Ob dies virologisch zutreffend ist, ist uns nicht bekannt, zumal berücksichtigt werden muss, dass Dauergäste i.d.R. Gemeinschaftseinrichtungen wie Sanitäranlagen nutzen.

Die Frage, ob Dauercamping auch von dieser weit reichenden Nutzungsuntersagung erfasst ist, kann derzeit nicht abschließend beantwortet werden. Für Anfragen war die von dem BMWI eingerichtete Hotline bislang nicht zu erreichen. (Stand: 17.03.2020, 14.15)

 

Der Wortlaut der Vereinbarung legt jedoch folgendes Nahe: Unabhängig davon, ob Dauercamping überhaupt ein touristisches Übernachtungsangebot darstellt, dürfte der Aufenthalt auf dem Platz jedenfalls nicht notwendig und damit nach dem Geist der Vereinbarung von den Bundesländern wohl zu untersagen sein, wenn der Inhaber des Dauerstandplatzes dort lediglich mit Zweitwohnsitz oder gar nicht gemeldet ist.In Betracht kommt auch, dass Campingplätze generell unter den Begriff der Freizeiteinrichtungen subsumiert werden."